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Wiedergabe im Text

Im Text werden die Quellen immer in verk├╝rzter Form angegeben (in Klammern direkt hinter dem Zitat oder in einer Fu├čnote). Die ausf├╝hrlichen Angaben schreibst du in das Literaturverzeichnis┬áam Ende deiner Arbeit.

Man unterscheidet zwischen direkten und indirekten Zitaten.

Direktes Zitat:

Original
Als erfolgreiches Plagiat wird hier dasjenige bezeichnet, das dem Pr├╝fer nicht auff├Ąllt und dem Gepr├╝ften die M├╝he des eigenen Denkens ganz oder wenigstens teils erspart.
Plagiat
Als erfolgreiches Plagiat wird hier dasjenige bezeichnet, das dem Pr├╝fer nicht auff├Ąllt und dem Gepr├╝ften die M├╝he des eigenen Denkens ganz oder wenigstens teils erspart.
Richtig zitiert
ÔÇ×Als erfolgreiches Plagiat wird hier dasjenige bezeichnet, das dem Pr├╝fer nicht auff├Ąllt und dem Gepr├╝ften die M├╝he des eigenen Denkens ganz oder wenigstens teils erspartÔÇť (Schimmel 2011: 21).

 

Woran du denken musst:

  • Anf├╝hrungszeichen (den w├Ârtlich ├╝bernommenen Teil musst du in Anf├╝hrungszeichen setzen)
  • Quellenangabe (direkt nach dem Zitat schreibst du in Klammern oder in einer Fu├čnote auf, aus welcher Quelle das Zitat kommt)

 

Indirektes Zitat:

Original
W├Ąhrend der Plagiator diesen Text n├Ąmlich ├╝ber Stichworte und Umwege eher aufwendig recherchieren und auf Verwendbarkeit hin durchlesen muss, kann sich der Pr├╝fer darauf beschr├Ąnken, einen einzigen verd├Ąchtig wirkenden Satz in eine Suchmaschine einzugeben.
Plagiat
Der Plagiator findet einen Text durch eine Recherche mit mehreren Suchbegriffen und pr├╝ft, ob er f├╝r seine Arbeit verwendet werden kann. Um den Plagiator zu ├╝berf├╝hren ist der Pr├╝fer gezwungen einzelne verd├Ąchtige S├Ątze durch eine Suchmaschinensuche zu ├╝berpr├╝fen.
Richtig zitiert
Der Plagiator findet einen Text durch eine Recherche mit mehreren Suchbegriffen und pr├╝ft, ob er f├╝r seine Arbeit verwendet werden kann. Um den Plagiator zu ├╝berf├╝hren ist der Pr├╝fer gezwungen, einzelne verd├Ąchtige S├Ątze durch eine Suchmaschinensuche zu ├╝berpr├╝fen (vgl. Schimmel 2011: 28).

 

Woran du denken musst:

  • Quellenangabe (Auch wenn du den Text komplett umschreibst, musst du die Quelle angeben. Um zu zeigen, dass du einen fremden Gedanken mit deinen Worten wiedergibst, gibt es die einleitende Wendung vergleiche (vgl.))

 

Leicht ver├Ąnderte ├ťbernahme:

Original
Beim Streichen von Text fange man mit den unn├Âtigen Wiederholungen und den allzu lehrbuchhaft-wissenschaftlichen Ausf├╝hrungen an. Als n├Ąchstes trenne man sich von den Nebens├Ątzen, S├Ątzen und Abs├Ątzen, die man selbst nicht recht verstanden hat.
Plagiat
Unn├Âtige Wiederholungen und lehrbuchhafte Ausf├╝hrungen, Nebens├Ątze, S├Ątze und Abs├Ątze, die man selbst nicht recht verstanden hat, k├Ânnen zuerst gestrichen werden (vgl. Schimmel 2011: 51).
Richtig zitiert
ÔÇ×Unn├Âtige[n] Wiederholungen und lehrbuchhaft[e] Ausf├╝hrungen, [...] Nebens├Ątze, S├Ątze und Abs├Ątze, die man selbst nicht [...] verstanden hatÔÇť k├Ânnen zuerst gestrichen werden (Schimmel 2011: 51).

 

Woran du denken musst:

  • Anf├╝hrungszeichen (auch wenn du den Text nicht 1:1 ├╝bernimmst ist es ein direktes Zitat und muss in Anf├╝hrungszeichen stehen)
  • Eckige Klammern (mit eckigen Klammern kennzeichnest du, dass du den Originaltext ver├Ąndert hast)
  • Quellenangabe (direkt nach dem Zitat schreibst du in Klammern oder in einer Fu├čnote auf, aus welcher Quelle das Zitat kommt)

 

├ťbernahme einzelner wortw├Ârtlicher Formulierungen:

Original
Als erfolgreiches Plagiat wird hier dasjenige bezeichnet, das dem Pr├╝fer nicht auff├Ąllt und dem Gepr├╝ften die M├╝he des eigenen Denkens ganz oder wenigstens teils erspart.
Plagiat
Ein Plagiat, das dem Pr├╝fer nicht auff├Ąllt und dem Gepr├╝ften das eigene Denken zumindest teilweise erspart, ist ein erfolgreiches Plagiat.
Richtig zitiert
Ein Plagiat, ÔÇ×das dem Pr├╝fer nicht auff├Ąllt und dem Gepr├╝ften die M├╝he des eigenen Denkens [ÔÇŽ] erspart”, ist ein erfolgreiches Plagiat (Schimmel 2011: 21).

 

Woran du denken musst:

  • Anf├╝hrungszeichen (den Textteil, denn du wortw├Ârtlich ├╝bernimmst, setzt du in Anf├╝hrungszeichen. So markierst du, welcher Teil nicht von dir stammt)
  • Eckige Klammern (mit eckigen Klammern kennzeichnest du, dass du den Originaltext ver├Ąndert hast)

 

** Teile dieses Kapitels stammen aus dem zugangsbeschr├Ąnkten Bereich der SuUB Bremen.